Joining the team: „Antonio de Luca ist das Auge der Agentur”
Die JWT Group verpflichtet mit Antonio de Luca einen Spitzenkreativen für die neu geschaffene Position des Head of Art Germany.

JWT Germany setzt den strategischen Um- und Ausbau der Gruppe fort und verpflichtet mit Antonio de Luca, 37, einen weltbekannten Spitzenkreativen als Head of Art. In dieser Position wird de Luca über die gesamte Gruppe hinweg die visuelle Kommunikation und das Design von ausgewählten Kampagnen für Bestandskunden, im Neugeschäft sowie auf Sonderprojekten konzeptionell und gestalterisch leiten.
De Luca wird von Hamburg aus gemeinsam mit Till Hohmann, CCO JWT Germany, die Kreation der deutschen Gruppe führen und speziell im Bereich Art Direktion mit den Kreativ- und Art Direktoren der gesamten Gruppe arbeiten, um projektbezogen die Qualität der Ergebnisse zu fördern. Um ihn herum entsteht ein Team aus Designern, das unabhängig vom Tagesgeschäft operiert. Aufgrund von de Lucas umfangreicher Erfahrung im Editorial Design, ist JWT Germany mit seinem Team nun auch für Aufgaben aus den Bereichen werblicher Literatur, Corporate Publishing sowie Annual Reports bereit.
Der Kanadier mit italienischen Wurzeln ist ein Designer mit einem umfangreichen Erfahrungsschatz in den Bereichen Editorial Design, Illustration, Fotografie, Art Direktion, Kreativdirektion und Kampagnenentwicklung.
Die Bandbreite der Erfahrung wird deutlich, wenn man die Stationen und Projekte von de Luca beleuchtet: Art Direktor der kanadischen „Weekend Post“; Designer des „Saturday Night“ Magazins; Art Direktor des „Shift“ Magazins; Kreativdirektor des vielfach ausgezeichneten kanadischen Magazins „The Walrus“; Cover Direktor des Clean-Capitalism-Magazins „Corporate Knights“; Art Direktor bei Wieden + Kennedy Amsterdam; Designer für das „Cmagazine“, einer Publikation für Zeitgenössische Kunst. Er hat für Kunden wie Levi’s, Nokia, EA Sports und Heineken europäische Kampagnen entwickelt.
Seit 6 Jahren lehrt er in den Bereichen Illustration, Fotografie und Art Direktion als Gastprofessor an Universitäten wie der AdBK Nürnberg, der OCAD University in Toronto, Kanada, sowie derzeit an der Genfer Universität für Kunst und Design.
Zudem unterhält er ein eigenes Designstudio in Berlin, leitet die „Self Publish, Be Happy“ Organisation, kuratiert die internationale Wanderausstellung „100 SHOW“ für moderne Illustration und hat das Design des diesjährigen Jahrbuchs der „American Photography Association” übernommen.
„Mit dieser Funktion, die es in Deutschland nur selten in Agenturen gibt, erhalten wir die Flexibilität, besonders wertvolle Projekte besonders gut zu bedienen,“ erklärt Till Hohmann, Chief Creative Officer der deutschen Agenturgruppe, und fährt fort: „In einer Zeit des ‘anything goes’, in der jeder sich mit einem MAC zum Art Direktor berufen fühlt und in der Termine immer enger werden, kann man nicht erwarten, dass visuelle Spitzenkreation entsteht. Zugleich gilt: Marken differenzieren sich über Design, Typik und Stil. Daher macht es Sinn, eine Rolle zu schaffen, die sich um nichts anderes kümmert. Mit Antonio haben wir dafür einen der besten visuellen Designer unserer Zeit verpflichtet – nicht ohne Grund ist er Gast Professor an berühmten Lehrstühlen.“
Angesichts dieser Erfahrungsbreite erklärt Till Hohmann: “Antonios Hintergrund im Editorial Bereich ist von größter Bedeutung. Markenkommunikation wird in Zukunft in immer höherem Maße die gekonnte Aufbereitung von Inhalten erfordern. Wir sprechen von Geschichten, von Stories, die erzählt werden müssen. Nun: wenn dem so ist, dann sollten wir auch mit Menschen arbeiten, deren Profession es ist, Inhalte zu schaffen, zu strukturieren und fesselnd aufzubereiten. Antonio hat Magazine gemacht, ist Professor für visuelle Kommunikation und hat professionell mit einigen der besten Designern, Illustratoren und Fotografen der Welt gearbeitet. Ich denke mit dieser Kompetenz sind wir gut besetzt.“
Über die Rolle des Head of Art Germany:
Die Funktion des Head of Art erschließt sich schnell, wenn man die Historie betrachtet: Der oberste Gestalter, der das Atelier und Studio mit all seinen Designern, Illustratoren, Typographen, Reprografen und Fotografen leitet. Heute gibt es dieses Studio und Atelier kaum noch, doch der Bedarf an visueller Kommunikation ist eher noch gewachsen. „Es gibt mehr Screens denn je, mehr Medien und Kanäle, auf denen Marken kommunizieren. Projekte laufen unter Beteiligung vieler Gewerke und Spezialisten. Doch in diesem Kontext darf die visuelle Kommunikation nicht leiden. Genau hier setzt der ‘neue’ Head of Art an – als Auge der Agentur,“ erklärt Till Hohmann. Antonio de Luca wird entsprechend dieser Rolle immer dann aktiv werden, wenn es gilt mittels Design, Fotografie und Illustration einer Marke besondere visuelle Qualität zu verleihen – egal in welchem Medium.
De Luca fasst seine Rolle so zusammen: „Ich bin gerne ein Inspirator, kann aber auch ein Diktator für visuelle Kommunikation sein. Oft reicht es, Art Direktoren eine neue Stilistik zu zeigen, um das Ergebnis radikal zu verbessern. Manchmal muss man jedoch alles in die Hand nehmen und von vorn anfangen. Beides ist möglich. Beides wird passieren.“